Experimentalfilm als Metafilm

In der Geschichte des Experimentalfilms gibt es unzählige Beispiele, in denen Filmemacher mit ihren Arbeiten explizit beabsichtigen, Aussagen über das Medium Film und seine Grundbedingungen oder zum sogenannten Filmischen zu treffen.

Insbesondere die Pioniere aus der Frühzeit des Experimentalfilms haben weniger abstrakte Theorien entwickelt, die selbstreflexive Fähigkeiten des Films in den Mittelpunkt stellen. Ihnen ging es in erster Linie um die Untersuchung des spezifisch Filmischen und um die Aufwertung des Films gegenüber anderen Medien und Künsten sowie um die Formulierung einer Poetik des Films. Die filmgeschichtlichen Schlagwörter dazu heißen „Cinéma pur“, „Poetischer Film“ oder „Film als Film“.

Im Folgenden wird das Thema „Experimentalfilm als Metafilm“ anhand von Beispielen (Filme und FilmemacherInnen) erläutert.  Diese Erläuterungen folgen einerseits chronologisch der filmgeschichtlichen Entwicklung und sind andererseits in die filmische Behandlung von Zeit und Raum im Experimentalfilm untergliedert.

  • Zeit im surrealistischen Film (Un chien andalou von Luis Buñuel)
  • Raum im dadaistischen Film (Entr’Acte von René Clair)
  • Raum-Zeit-Manipulationen (Filme von Maya Deren)
  • Struktureller Film als Metafilm (Tony Conrad, W+B Hein, Kurt Kren, Werner Nekes, Michael Snow, Andy Warhol)

(in Arbeit)


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