Die Stimme des Regenwaldes

Klassiker / Pionier der Tierdokumentation

Spielfilm von Niklaus Hilber, CH/A 2019, OmU, 142 Min.

Dies ist die wahre Geschichte von Bruno Manser. 1984 reist Manser erstmals in den malaysischen Teil des Dschungels von Borneo. In einem der ältesten Regenwälder der Welt ist er auf der Suche nach den letzten Nomaden der Erde.

Manser trifft auf eine Penan-Sippe und folgt dieser in respektvoller Distanz. Häuptling Along Sega nimmt Manser wie einen Sohn unter seine Fittiche. Eine junge Penan-Frau, Ubung, verliebt sich in den weißen Besucher, doch Manser hält sich zurück, da er weiß, dass er Ubung früher oder später wieder verlassen muss. Als die Penan von massiver Abholzung des Waldes in ihrem Jagdgebiet bedroht werden, ändert sich auch Mansers Situation. Manser überzeugt die Penan, für ihr Land zu kämpfen. Er selbst interveniert in Europa. Obwohl er in Malaysia inzwischen Staatsfeind Nr. 1 ist, entschließt er sich für die Kartierung indigener Gebiete heimlich in den Dschungel zurückzukehren. Als sich Manser zu anderen Penan-Sippen aufmacht, um sie über das Kartierungsprojekt zu informieren, verschwindet er spurlos im Dschungel . . .

Bruno Manser war der bekannteste Umwelt- und Menschenrechtsaktivist der 1980er Jahre. Niklaus Hilber verfilmte seine Biografie mit indigenen Laiendarstellern.

Spieltermin: Mo 6. – Mi 8. September, 20:30 Uhr